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Schizophrenie: Entwicklungsstörung, Stoffwechselkrankheit, Infektion?

Noch gibt es keine klare Antwort auf diese Frage. Viele Erkrankungen werden erstmals mit 20 bis 25 Jahren diagnostiziert, das spricht für eine zu Grunde liegende Entwicklungsstörung. Man geht jedoch davon aus, dass Umweltfaktoren und eine Veranlagung zusammentreffen müssen, um eine Schizophrenie auszulösen.

Infektionen

Das Risiko, eine Schizophrenie zu entwickeln, war in mehreren Studien erhöht, wenn die Mutter im zweiten Schwangerschaftsdrittel an Virusgrippe erkrankt war. Allerdings gibt es auch eine Studie aus Japan, die diesen Effekt nicht bestätigte. Eine Hypothese macht Toxoplasma-Erreger verantwortlich, wenn die Infektion in einer kritischen Lebensphase erfolgte. 

Stoffwechsel

In einigen Fällen von Schizophrenie ist der Blutspiegel von Kynurensäure erhöht. Es wird vermutet, dass das zu Krankheitserscheinungen beiträgt.

Teilaspekte

  • Soziale Aspekte

    Schizophrenie verursacht sozialen Abstieg. Schizophrenie verkürzt das Leben. Migration erhöht das Schizophrenie-Risiko. In manchen Ländern werden psychisch Kranke kriminalisiert statt behandelt.

  • Cannabis

    Cannabiskonsum steht insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Zusammenhang mit Schizophrenie, und das in deutlich größerem Maß als andere berauschende Mittel.

  • TAAR

    Der Spurenamin-assoziierte Rezeptor TAAR ist in den letzten Jahren ins Blickfeld der Suche nach Therapien der Schizophrenie geraten. Ein Überblick.