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Hinweise vorab

Falls Sie eine Depression haben, versuchen Sie nicht, Sie auszusitzen – lassen Sie sich behandeln. Neben dem persönlichen Leidensdruck gefährdet eine Depression ihre privaten Beziehungen und ihre berufliche Existenz. Darüber hinaus erhöht eine unbehandelte Depression das Risiko für eine baldige erneute Depression und das Risiko für kognitiven Abbau. Falls Sie keinen zeitnahen Termin beim Facharzt bekommen, können Sie sich auch vom Hausarzt ein Antidepressivum verschreiben lassen, um diese Zeit zu überbrücken.

Wenn sie genug Kraft dafür aufbringen können, machen Sie folgendes:

  • Halten Sie einen regelmäßigen Tagesablauf ein.
  • Achten sie auf ihr Äußeres (Hygiene, Kleidung, Frisur). Dies erzeugt positive Rückwirkungen im Sinne des Embodyment.
  • Treiben sie regelmäßig Sport. Neben unmittelbaren Belohnungseffekten führt Sport auch zur Ausschüttung von Wachstumsfaktoren, die die Situation im Gehirn nachhaltig verbessern können.

Vertiefung

  • Theorien

    Wie wirken Arzneimittel gegen Depression? Die klassische Monoaminhypothese hat große Schwächen.

  • Ketamin-Wirkung

    Ketamin ist ein atypisches Narkosemittel. Für seine Wirkung gegen Depression gibt es mehrere mögliche Erklärungen.

  • Depression und Demenz

    Depression bringt kognitive Einschränkungen mit sich. Demenz geht oft mit Depression einher. Sind Antidepressiva bei Demenz sicher?